Der goldene Feuervogel
Mit deutscher Synchronisation. 1 Folgen. Abenteuer.
Eines Silvesterabends begegnete ein alter Mann einem alten, kleinwüchsigen Reisenden, dem niemand in dem ärmlichen Dorf ein Nachtquartier gewähren wollte. Der alte Mann nahm den Reisenden mit zu sich und seiner Frau und gemeinsam begingen die drei das Neujahresfest. Während all der Fröhlichkeit fehlte der alten Frau nur eines: ein eigenes Kind. Diesen Wunsch vermag der Reisende zu erfüllen, teilte er ihr mit. Alles, was sie dafür tun müsse, sei es, während der Morgendämmerung Wasser an einer Quelle am Fuße des Berges Dodo zu schöpfen. Nach einigen Worten der Dankbarkeit löste der Reisende sich in Luft auf und ließ lediglich ein Blatt zurück. Die beiden staunten, als sich das Versprechen des Reisenden erfüllte und sie am nächsten Tag ein Kind vorfanden. Ein zweites Blatt schwebte an ihnen vorbei und die Frau war sich sicher: Der Reisende war kein Geringerer als der Neujahrsgott. Seit diesem Morgen sind zwölf Jahre vergangen. Der gefundene Knabe heißt Taro und reitet eines Tages wieder durch das Dorf, obwohl dies wegen eines Bergdämons verboten ist. Nachdem der Berg Dodo erneut ausbricht und Taro von seinen Großeltern ermahnt wird, sucht dieser den Bergdämon und findet im Berg einen geschwächten Feuervogel, der vor lauter Verzweiflung nach jedem missglückten Flugversuch den Berg unbewusst zum Glühen und Rumoren gebracht hat. Daraufhin beschließt Taro, ihm zu helfen und ruft nach seinem Schutzgott. Prompt erscheint auf einem weißen Pferd mit goldener Mähne eben jener Reisende, der sich zu Taros Verwunderung tatsächlich als Neujahrsgott zu erkennen gibt und ihm aufträgt, zur Heilung des Feuervogels »das Wasser des Lebens« zu suchen. So begibt sich Taro auf eine abenteuerliche Reise.